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Aktuelles

Projektabschluss (Mai 2018)
Ein neues Rechenmodell, das die Beeinträchtigung des Fischwachstums durch Chemikalien voraussagen lässt.
Prof. Dr. Kristin Schirmer, EAWAG, Dübendorf
Um die möglichen nachteiligen Nebenwirkungen von Chemikalien auf das biologische Wachstum von Organismen zu prüfen bzw. die potentielle Giftigkeit neuer chemischer Substanzen für den Gebrauch in Industrie und Haushalten zu erfassen, werden jährlich von Gesetzes wegen hunderttausende Fische in Versuchen belastet.
In diesem Projekt wurde ein neues mathematisches Rechenmodell entwickelt, das es erlaubt, gestützt auf eine umfangreiche Datenbank mit biologischen Toxizitäts-Test-Daten, welche mit Zellen von solchen Fischen in vitro erhoben werden, entsprechende Tests in Zukunft rechnerisch durchzuführen. Das Modell soll darüber hinaus das Potential haben für Voraussagen von möglichen hemmenden Einflüssen auf das Wachstum von Fischembryonen, einem etablierten Parameter für potentielle Umweltschädigung.
Projekt 145-15

Projektabschluss (Mai 2018)
Der Nachweis der Pluripotenz von humanen Stammzellen in einem neuen Bioreaktor-Kultursystem als Ersatz für den herkömmlichen in vivo Test.
Prof. Dr. med. Christian de Geyter, Departement Biomedizin, Universitätsspital Basel
Nach der Isolation (oder Vermehrung) von Stammzellen aus Spendergeweben muss geprüft werden, ob diese Zellen immer noch die für Stammzellen typische Fähigkeit haben, sich in verschiedene Typen von Geweben zu differenzieren (Pluripotentialität). Solche Prüfungen der Multipotentialität von Stammzellen werden nach internationalen Richtlinien i.d.R. an `nackten` Mäusen durchgeführt (an Mäusen ohne funktionelles Abwehrsystem).
Dem Forscherteam von Prof. De Geyter ist es gelungen, ein dreidimensionales, perfundiertes, Bioreaktor-abhängiges Kultursystem zu kreieren, in welchem in vitro die Stammzellkandidaten geprüft werden können, ob sie fähig sind, die drei Keimblätter wirklich zu erzeugen.
Projekt 142-14

Projektabschluss (Dezember 2017)
Ein neues dynamisches, dreidimensionales in vitro-System aus menschlichen Zellen für die Simulation der Arteriosklerose-Krankheit im Labor
Dr. med. et Dr. sc. nat. Benedikt Weber, Zentrum für Regenerative Medizin, Universität Zürich
Die häufigste Todesursache bei Menschen in der westlichen Hemisphäre sind kardiovaskuläre Krankheiten. Mehrheitlich liegen die Ursachen der Krankheitsentstehung in der Entwicklung von Läsionen in den arteriellen Blutgefässwänden, den arteriosklerotischen Plaques. Um die Krankheitsentstehung zu erforschen sowie für die Entwicklung und das Testen neuer Medikamente, welche diese Krankheit verhindern/aufhalten oder sogar heilen sollen, werden heute verschiedene Tiermodelle verwendet.
Den Forschern ist es nun gelungen, in diesem Projekt mittels menschlichem Zellmaterial aus humanen Arteriosklerose-Plaques (aus Material, das bei der Herz- und Gefässchirurgie anfällt) ein dreidimensionales Zellkultursystem zu entwickeln, welches die Vielfalt der in dieser Krankheit involvierten Zellen im Modell miteinbezieht. Das System kann auch die pulsatilen Blutflussphänomene nachahmen für die Simulation der biomechanischen Kräfte, welche bei der Krankheitsentstehung eine wesentliche Rolle spielen. Mit diesem System steht ein neues biologisches `Werkzeug` für diesen grossen Forschungsbereich zur Verfügung, welches helfen wird, zahlreiche Tierversuche zu vermeiden.
Projekt 135-13
Informationen für Gesuchsteller und Projektleiter

Termine

Schwerpunkte

Anleitung für eine Projektskizze

Anleitung für vertiefenden Projektbeschrieb

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Gesuchsformular (Word)

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